Irina und das sprechende Bild – der Hintergrund

Einmal ein Kinderbuch zu schreiben, dessen Gestalten an russische Märchen erinnern, war lange mein Traum. Als ich ihn wahr machte, gesellten sich ganz und gar neu erfundene Personen und Wesen hinzu.

Die Hexe Baba Jaga kennen sicher viele; ebenso wie ihr Haus, das auf Hühnerbeinen steht (bei mir hüpft es auf einem Entenbein, weil sich der Hersteller von Hexenhäusern ver-zaubert hat). Ein bisschen streitsüchtig ist die Baba Jaga in meinem Buch zwar, aber immer noch machtvoll, da sie weiß, wie man auf den rechten Weg gerät. Den Großschnurres hingegen habe ich neu erschaffen – und wer ein wenig unter dem Menüpunkt ‚Porträt‘ stöbert, findet auch heraus, wer ihm als Vorlage diente). Wer sich dafür interessiert, was es mit dem etwas verschrobenen Wundertäter Nil Stolbenski (= Stolbenskij) auf sich hat, kann gerne einmal Dr. Google befragen. Und natürlich sollte beim Masterplot der Heldenreise, dem dieser Roman ja folgt – es ist, vereinfacht gesagt, der Plot der Odyssee – auch der tierische Begleiter nicht fehlen. Er tritt hier als Wölfin auf, die ‚Wolke‘ heißt – aber da steckt nicht nur der Wattebausch am Himmel drin, sondern auch das slawische Wort für ‚Wolf‘. Wer mag, darf gerne weiterrätseln.

Ich freue mich über kluge Beobachtungen!